Fauna, Flora, Habitat in Brandenburg: Es „könnte“ so einfach sein!

Anlässlich des gestern im Umweltausschuss des brandenburgischen Landtages stattgefundenen Fachgesprächs zur „Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Brandenburg“ waren auch vier Vertreter des „Forums Natur Brandenburg“ als Sachverständige geladen. In ihren jeweiligen Statements verwiesen diese auf die schwerwiegenden Umsetzungsdefizite im Land Brandenburg.

Gleichzeitig wurden eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die dem Ziel dienen sollen, das „Natura 2000 Schutzgebietssystem“ trotz der grundsätzlichen und umsetzungsseitigen Defizite zu einem Erfolg zu führen.

Für den Landesanglerverband Brandenburg referierte Daniel Müller.

Unser hauptamtliche Mitarbeiter konzentrierte sich in seinen Ausführungen auf die vielfältigen Widersprüche in den Managementplanungen zu den aquatischen Lebensraumtypen. Er forderte, zukünftig diskriminierungsfreie Pachtverträge abzuschließen und schloss mit dem Erkenntnisappell, dass es ohne Angler – Landnutzer – zukünftig keinen Aal mehr geben werde.

Die Vertreter des „Forum Natur Brandenburg“ schlossen mit Verweis auf den gegenwärtigen Slogan des Landes Brandenburg: „Es kann so einfach sein!“ Dabei machten sie deutlich, dass die Landnutzer den politischen Raum herzlich dazu einladen, die weit geöffnete Tür zu einem erfolgreichen Umsetzen von Natura 2000 in Brandenburg gemeinsam zu ergreifen und sich dabei bewusst zu machen:

FFH in Brandenburg: Es „könnte“ so einfach sein!

© NICOLAS LARENTO (Fotolia.com)

Die komplette Pressemitteilung sowie die Präsentation des „Forums Natur Brandenburg“ ist hier abrufbar.

Scroll to top